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Kreative Schreibwerkstatt - Was erinnern Wir?

Janna Hoffmann · 02. Februar 2026
Kreative Schreibwerkstatt in Wolfenbüttel
Kreative Schreibwerkstatt in Wolfenbüttel

Im Rahmen des Bessarabischen Salons in der Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel veranstaltet die Kulturwissenschaftlerin Janna Hoffmann eine Kreative Schreibwerkstatt. Wir widmen uns der Herkunft, den Migrationserfahrungen und dem Heimatverlust unserer Familien. Was erinnern wir? Welche Worte finden wir für das was unser Leben geformt hat, auch wenn die Überlieferungen für uns oft im Vagen bleiben? Gemäß einer Methode „Das Bild schaut mich an“ nach dem Buch von Katja Petrovskaja lassen wir Familienfotos und Fotos der vergangenen Heimat zu uns sprechen und gehen mit diesen Eindrücken und Empfindungen in den Schreibprozess. Jeder der selbst oder in der Eltern- und Großelterngeneration von einer Fluchtgeschichte, Verfolgung und Heimatverlust betroffen ist, ist willkommen.

Samstag 07. März 18:30 Uhr – 22:30 Uhr

Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel
Schloßplatz 13
38304 Wolfenbüttel

Der Workshop ist kostenlos.

Anmeldung unter: Bitte Javascript aktivieren!

Bitte bringt 3-5 Familienfotos und Fotos aus der alten Heimat, die verlassen wurde, mit.
Sowie Schreibutensilien wie Hefte, Notizbücher, Stifte (kein Laptop)

Kulturwissenschaftlerin Janna Hoffmann

Kulturwissenschaftlerin Janna Hoffmann

Janna Hoffmann studierte Kulturwissenschaften und Psychologie im Nebenfach an der Leuphana Universität Lüneburg und Humboldt Universtät zu Berlin sowie Tanz und Choreographie an der Erika-Klütz Schule für Tanz und Theatertanz in Hamburg. Sie lernte Schreibmethoden fortbildend für kreatives und autobiografisches Schreiben an der Alice Salomon Hochschule Berlin. Janna arbeitet freiberuflich und interdisziplinär als Tänzerin und Produktionsdramaturgin. Sie widmet sich außerdem leidenschaftlich kreativen Schreibprozessen und der Poesie.

Der Bessarabische Salon ist ein Seminarwochenende, das sich in sehr kleinem und persönlichem Rahmen der Aufarbeitung von Familiengeschichte widmet. Ins Leben gerufen von Rolf Mayer, Manfred Bolte und Erika Wiener findet das Seminar in diesem Jahr zum zweiten Mal statt.