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Ketrossy

Chetrosu-Neamt von 1940 bis 1995
Chetrosu seit 1995

Heute Moldawien

Gründungsjahr

1912

Kreis

Kischinew
Ketrossy
Ketrossy

Landmenge (Hektar) – bei Gründung/bei Umsiedlung

1165 ha

Bedeutung des Namens

Russisch pietros = „steinig“ wird palatalisiert zu meld, chietros, was auf eine Deutung des Ortsnamens als „Steindorf“ führt. Der Ortsname wurde von der nahen moldauischen Siedlung Chetrossi-pe-Bic (K. am Bic) über­nommen, wo 1865 eine kleine deutsche Zusatzsiedlung entstanden war (DVK 1930 S. 39). Der rumänische Ortsname Chetrossu-Neamt = Deutsch-Ketrossy unterscheidet das deutsche Dorf vom moldauischen.

(Quelle: Sonderdruck aus Jahrbuch für Ostdeutsche Volkskunde Band 10 1966/1967)

Einwohner

Volkszählung 1930: 224 Deutsche / 5 Andere
Einwohner 1940: 237 Deutsche / 12 Andere

Karte