Wie bringen sich die Bessarabiendeutschen in die Verständigung mit jüdischden Mitbürgern ein? Diesen Aspekt beleuchtet Arnulf Baumann im dritten und abschließenden Teil seiner Artikel-Serie.
Im zweiten Teil seiner Artikel-Serie beschreibt Armnulf Baumann, wie er sich ab den 1960er Jahren für die Beziehungen zwischen Christen und Juden eigesetzt hat.
Zeit seines Lebens hat sich Arnulf Baumann für den christlich-jüdischen Dialog eigesetzt. In diesem ersten Teil seiner Artikel-Reihe beschreibt er, wie es dazu gekommen ist.
Nachdem es Juden anfangs nicht erlaubt war, in Tarutino zu siedeln, so kamen sie später, als dieser Erlass aufgehoben wurde, aus Polen, Litauen und anderen Gegenden in das Städchen. Doch wie sah dann das jüdische Leben in Tarutino aus? Shmuel Brillant schildert seine Erlebnisse.
Aharon Kaminker zeichnet ein fast poetisches Bild seines Heimatortes Schabo und gibt interessante Einblicke in das Leben der jüdischen Bevölkerung. Auch die Auswirkungen von Progromen und den Weltkriegen beschreibt er eindrücklich.
Woldemar Mammel stellt jiddische Lieder vor, die er aus seiner Kindheit kennt und zeigt, wo sie zu finden sind. Darunter "Main steitele Belz" von Theodor Bikel oder "Dos Lid fun Besarabye" interpretiert zum Beispiel von Maksim Levinsky.
Zum Kulturtag brachte Gertrud Effinger eine Brosche, deren Geschichte eine wunderschöne jüdisch-deutsche Freundschaft in Bessarabien erzählt. Diese und weitere Geschichten erzählt Woldemar Mammel in seinem Beitrag.
Was ist geworden aus den ehemaligen jüdischen Nachbarn aus Bessarabien? Haben sie den Krieg überstanden? Woldemar Mammel begibt sich auf die Suche nach der Familie Averbruch.
Mehr über seine eigene Familiengeschichte beschreibt Woldemar Mammel in diesem Beitrag: Wie seine Familie nach Bessarabien und zurück gelangte und was aus den jüdischen Nachbarn in Bessarabien geworden ist.
Martha Betz berichtet von ihrer Familie, wie diese im bessarabischen Hantscheschti Kontakt mit jüdischer Bevölkerung und Kultur hatte und von ihrer Oma, von der sie den Traum, eines Tages Israel zu bereisen, sozusagen geerbt hat.
Svi Schächter schildert das jüdische Leben in Sarata und wie Juden und Deutsche miteinander ausgekommen sind. Er erinnert sich an Markttage und jüdisches Gemeindewesen, aber auch an Antisemitismus.
Woldemar Mammel erläutert, wie unterschiedlich das Zusammenleben zwischen Deutschen und Juden und Sarata war, im Vergleich zu anderen Gemeinden und stellt Vermutungen über die Ursachen vor.