Zum vierten Mal fand die Gedenkfeier zu ehren der Opfer der NS-"Euthanasie" statt. Zu Gast war u.a. Susanne Schlechter, die zu diesem Thema geforscht hat.
Mehr über seine eigene Familiengeschichte beschreibt Woldemar Mammel in diesem Beitrag: Wie seine Familie nach Bessarabien und zurück gelangte und was aus den jüdischen Nachbarn in Bessarabien geworden ist.
Svi Schächter schildert das jüdische Leben in Sarata und wie Juden und Deutsche miteinander ausgekommen sind. Er erinnert sich an Markttage und jüdisches Gemeindewesen, aber auch an Antisemitismus.
Woldemar Mammel erläutert, wie unterschiedlich das Zusammenleben zwischen Deutschen und Juden und Sarata war, im Vergleich zu anderen Gemeinden und stellt Vermutungen über die Ursachen vor.
Mit dem Einzug der Erneuerungsbewegung in Bessarabien änderte sich die Atmosphäre den Juden gegenüber. Woldemar Mammel berichtet, wie seine Familie damit umgegangen ist.
Arnulf Baumann begibt sich in diesem Beitrag auf die Suche nach Spuren Jiddischen Lebens in seinem Heimatort Klöstiz. Er erinnert sich an jüdische Händler und an einen Onkel, der Jiddisch sprach.
Arie Kleitmann schreibt über die jüdische Gemeinde in Arzis - über Schulen, Vereine und Glaubensgemeinschaft. Knapp 30 Prozent der Arziser Bevölkerung war bei der Zählung 1930 jüdisch.
Auf über 500 Seiten sammelt der Band des "Yizkor Buch" (Erinnerungsbuch) "Akkerman und die Orte in diesem Bezirk“ zahlreiche Berichte über das jüdische Leben in Bessarabien.